- 1873
- Das Unternehmen Draht- und Stiftfabrik Witte und Kämper wird in Osnabrück gegründet. Bereits gegen Ende der 80'er Jahre des 19. Jahrhunderts beginnt die Fertigung von Kupferdraht und Kupferblechen.

- 1890
- Umwandlung in die Aktiengesellschaft Osnabrücker Kupfer- und Drahtwerke.
- 1912/18
- Erhebliche Erweiterung und Modernisierung des Maschinenparks, Installation einer neuen großen Kupferblechwalze, Umstellung der Kraftzufuhr von Dampf auf Elektrizität, Verzehnfachung des Grundbesitzes auf gut 220.000 m².
- 1919
- Gutehoffnungshütte AG übernimmt eine Erhöhung des Aktienkapitals und hält damit, zusammen mit weiteren auf dem Markt erworbenen Aktien, 55% aller Anteile am OKD.
- 1923
- OKD feiert das 50jähriges Firmenjubiläum. Die Jahresverarbeitung von Eisen und NE-Metallen beträgt etwa 34.000 Tonnen; die Belegschaft umfaßt über 2.000 Mitarbeiter.
- 1925
- Im September beginnt der lang geplante Bau eines Kabelwerkes als dritter Werksteil. Hier werden zunächst Schwachstromkabel, ab 1926 auch Starkstromkabel gefertigt.
- 1945
- Der Luftangriff des 25. März zerstört etwa ein Drittel der Fertigungsanlagen und die Hälfte der Gebäude, eine Fortsetzung der Produktion ist nicht mehr möglich.
Am 3. April 1945 um 9.00 Uhr wird das OKD von britischen Truppen besetzt.
Die Wiederaufbauarbeiten in einem Werk, das zu mehr als 50% zerstört ist beginnen.

- 1948
- OKD nimmt am 1. September die Fabrikation der neuen Münzen mit der Herstellung von 1-Pfennig-Stücken auf.
- 1951
- Die Zahl der Belegschaft wächst kontinuierlich auf 3.168, nach 306 am Ende des Jahres 1945. Der Umsatz stieg von 17,6 Mio. DM in 1947 auf 140,5 Mio. DM im Jahr 1951.
- 1962
- Ab 1962 fertigt man in der neuen Groß-Hohlstranggußanlage Metallzylinder bis zu 10 m Länge, mit Durchmessern bis zu 1,5 m und Gewichten bis zu 30 Tonnen.
- 1963
- Mit der Übernahme der Elmore's Metall AG wird das Lieferprogramm des Unternehmensbereichs Special Products erheblich ausgeweitet.
- 1967
- Fusion aller Kupfer verarbeitenden Unternehmen der Gutehoffnungshütte AG Gruppe (Hackethal, Neumeyer, Elmore, OKD) zur Kabel- und Metallwerke Gutehoffnungshütte AG, kurz "kabelmetal".
- 1970
- kabelmetal übernimmt 49% der Stolberger Metallwerke, die zu den ältesten Metallwerken der Bronzeindustrie in Deutschland und Europa gehören.
In Osnabrück wird ein neues Kupferbandwalzwerk errichtet.
- 1974
- Das Drahtwalzwerk wird geschlossen.
- 1975
- Erweiterung des Kokillenbaus.
- 1976
- Am 1. Juli wird die Kabel- und Metallwerke Gutehoffnungshütte Berlin GmbH gegründet, der ab 1978 auch die Messingfertigung in Nürnberg untersteht, dem früheren Neumeyer Werk.
- 1978
- Der Bau einer Kontigießanlage wird in Auftrag gegeben.
- 1981
- Die Kabel- und Leitungsfertigung der Kabel- und Metallwerke Gutehoffnungshütte AG, Hannover, wird in die neu geründeten Tochtergesellschaft kabelmetal electro GmbH, Hannover, ausgegliedert.
- 1982
- kabelmetal electro GmbH Hannover, wird an die französische Gesellscahft Les Câbles de Lyon verkauft.
Osnabrück wird Hauptsitz der KM-kabelmetal AG.
- 1984
- Die steigende Nachfrage nach Kupferprodukten im Bauwesen veranlaßt kabelmetal zum Erwerb der Firma Fricke GmbH & Co. KG in Greven-Reckenfeld, die Dach- und Fassadenzubehör herstellt und so die Produktion von Walzmaterial für die Bauindustrie perfekt ergänzen kann. Anfangs hält kabelmetal 60% der Anteil und übernimmt die restlichen 40% im Jahr 1989.
- 1987
- KM-kabelmetal übernimmt 100% der Stolberger Metallwerke, die 1988 in Stolberger Metallwerke GmbH & Co. KG umfirmiert werden.
- 1988
- Gründung der kabelmetal Messing GmbH & Co. KG in Berlin. Heute wird diese Gesellschaft unter dem Namen KME Berlin geführt und ist Produktionsstandort des Unternehmensbereichs Brass Rods.
- 1989
- Der Unternehmensname Kabel- und Metallwerke Gutehoffnungshütte AG wird abgekürtzt in KM-kabelmetal Aktiengesellschaft. Erwerb der Firma R. & G. Schmöle Metallwerke GmbH & Co. KG in Menden, gegründet 1853. Gefertigt werden Rohre, Bänder, Rippenrohre und industrielle Sondererzeugnisse wie Ölkühler, Verdampfer und Kondensatoren für Wärmepumpen und Kälteanlagen sowie Verdampfer für Kühl- und Gefriergeräte.
- 1990
- Die Italienische SMI-Società Metallurgica Italiana SpA, Florenz, erwirbt die Mehrheit am KM-Aktienkapital. Zur Stärkung der aktivitäten in Südeuropa wird der Erwerb von Anteilen an der S.I.A. (Sociedad Industrial Asturiana Santa Barbara S.A in Oviedo, Spanien). Das neu errichtete Großrohrwerk wird am Standort Osnabrück in Betrieb genommen.
- 1995
- Am 14. Juni beschließt die Hauptversammlung der KM-kabelmetal AG den vorgeschlagenen Zusammenschluß der KM-kabelemtal, der Europa Metalli-LMI S.p.A. (Italien) und der Tréfimétaux S.A. (Frankreich) und schafft damit eine neue europäische Unternehmenseinheit unter dem Dach der KM Europa Metal.
- 2007
- Zur Stärkung der Integration der verschiedenen Konzerngesellschaften wird zum 1. Mai 2007 eine einheitliche Firmenbezeichnungen für die bedeutenden europäischen Tochtergesellschaften der KME Group S.p.A. beschlossen und eingeführt. Fortan firmieren alle Tochtergesellschaften unter dem im Markt seit langer Zeit anerkannten Symbol KME, welches professionelle Leistung und höchste Qualität garantiert. Im Zuge dessen wird die KM Europa Metal AG in die KME Germany AG umbenannt, die KME Brass GmbH wird zur KME Brass Germany GmbH.
- 2008
- Am 01. April 2008 hat die KME Germany AG ihr operatives Geschäft im Wege der Umwandlung durch Ausgliederung auf ihre neue Tochtergesellschaft, die KME Germany AG & Co. KG übertragen.
- 2010
- Umbennenung der KME Germany AG in die KME AG. Die KME AG ist die Holding für alle nationalen Gesellschaften, unter anderem auch in Deutschland für die KME Germany AG & Co. KG.
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