Kupfer, ein nachhaltiger Werkstoff
Kupfer ist ein vollständig wiederverwertbarer Rohstoff und somit eine ERNEUERBARE RESSOURCE für unsere Zukunft
Die Lebensdauer bzw. die prinzipielle Unzerstörbarkeit von Kupfer ermöglicht seine vollständige Wiederverwertung am Ende der Nutzungsdauer von kupferhaltigen Produkten, ohne an dessen Leistung einzubüßen.
Am Ende der Nutzungsdauer von kupferhaltigen Produkten behält das darin enthaltene Metall seine physikalisch-chemischen Eigenschaften unverändert bei und kann somit vollständig zu einer neuen Ressource wiederverwertet werden, was erhebliche Einsparungen von weltweiten natürlichen Ressourcen mit sich bringt.
Man geht davon aus, dass etwa 80 % des jemals gewonnenen Kupfers nach mehrmaliger Einschmelzung und Verarbeitung noch heute in Verwendung sind, was aufgrund des schonenden Abbaus der potenziell verfügbaren Erzvorkommen einen erheblichen Vorteil darstellt.
Um die Bedeutung der Wiederverwertung zu betonen, sei an folgende Punkte erinnert:
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Kupfer ist ein zu 100 % wiederverwertbares Metall.
Die ausgezeichnete Organisation des Recyclingprozesses von Kupferprodukten (mit einem engmaschigen Netz an Sammelstellen) trägt zusammen mit dem hohen Wert des recycelten Materials zum Erfolg der Wiederverwertung und –verwendung von Kupfer bei, das zu den mit Abstand am meisten recycelten Metallen gehört.
In Europa beträgt der Anteil des Kupfers, das aus verschiedenen Produkten bei Ende ihrer Nutzungsdauer gewonnen und erneut in den Produktionsprozess eingebracht wird, etwa 70 % der potenziell verfügbaren Gesamtmenge.
- Wiederverwertetes Kupfer besitzt dieselben physikalisch-chemischen Eigenschaften und verwendet die gleichen Technologien wie Primärkupfer. Es bestehen daher kein Wertverlust oder Einschränkungen bei der Verwendung, und eine Behandlung ist vor seiner Wiederverwendung nicht erforderlich.
- Durchschnittlich 50 % aller in Europa hergestellten Halbzeuge aus Kupfer stammen aus wiederverwertetem Material:
Bei der Herstellung von Halbfertigerzeugnissen aus Kupfer spielt Schrott eine grundlegende Rolle: Walzdraht ausgenommen, liegt sein Anteil bei der Produktion von Kupfer-Halbzeugen bei 50 % und ist somit vergleichbar mit dem des neugewonnenen Rohstoffs (Kathoden). In einigen Bereichen liegt er jedoch bedeutend höher und kann, wie im Fall von Messingstangen, bis zu 80-90 % der Gesamtmenge des verwendeten Rohstoffs ausmachen.
- Schrott als Energiedepot: durch das Recyceln von Kupfer werden 85 % der für die Herstellung von Primärmetall erforderlichen Energie eingespart (Quelle: Bureau of International Recycling)
- Recycling schützt die Umwelt, denn es beinhaltet eine Reduktion
- der Emissionen im Zusammenhang mit den Gewinnungs- und Raffinationsprozessen von Primärkupfer
- der Abfallmenge sowie der Kosten und Probleme bezüglich ihrer Entsorgung
- Schrott ist die „wahre Kupfermine“ Europas und in der Lage, die Abhängigkeit unserer Industrie von Rohstoffimporten zu verringern. In den Produkten unseres täglichen Bedarfs sind Millionen Tonnen an Kupfer enthalten; am Ende der Nutzungsdauer dieser Produkte werden die darin enthaltenen Metalle wiederverwertet und zu neuen Ressourcen umgewandelt, die uns für die Zukunft zur Verfügung stehen.
- Recycelter Schrott, der nicht aus der Wiederverwertung von Metall aus alten Gütern stammt, sondern aus Produktionsabfällen der Industrien, die Halbzeuge verwenden, schafft eine synergetische Beziehung zwischen der Herstellung von Halbfertigprodukten und diesen Industrien und sorgt so für eine erhöhte Wettbewerbsfähigkeit des Gesamtsystems.
KME engagiert sich immer entschiedener für den Schutz der Umwelt:
Richtlinien, Zertifikate, Emissionskontrollen, Produktlinien zur Förderung der erneuerbaren Energien und Umweltschutzmaßnahmen zusammen mit dem WWF.
Erfahren Sie mehr im Bereich, der unserem Engagement für die Umwelt gewidmet ist.
