Geschichte der KME Italy
Auf Grund der Tatsache, dass die Italienischen Produktionsstandorte bis zum Jahr 1977 von der SMI direkt verwaltet wurden, beginnt der Zeitstrahl der KME Italy (vormals Europa Metalli) 1977, dem Jahr, in dem die SMI zu einer Holding wurde. Alle Daten vor 1977 können auf der Seite Geschichte der KME Group (ehemalige SMI) nachgelesen werden.
- 1977
- In Übereinstimmung mit Trafilerie und Laminatoi di Metalli (TLM), der italienischen Tochtergesellschaft der französischen Gruppe Péchiney- Ugine-Kuhlmann (PUK), gründet SMI die neue Gesellschaft, La Metalli Industriale S.p.A. (heute Europa Metalli S.p.A.) um alle neun italienischen Werke der beiden Gruppen zu übernehmen, sechs Werke der SMI (Metalrame S.p.A. eingeschlossen) in Fornaci di Barga, Campo Tizzoro, Limestre Pistoiese, Brescia, Serravalle Scrivia und Avellino und drei Werke der TLM in Casarza Ligure, Villa Carcina und Mailand. SMI ist die Holdinggesellschaft mit 84% der Anteile. Italrame S.p.A., Metalrame S.p.A., SMI-Hellas S.r.l. werden zu Tochterunternehmen der neuen Gesellschaft.

- Erwerb der CEIP, Hersteller von PVC ummantelten Rohren, mit Standort Isola delle Femmine (Palermo).
- 1977/78
- Schließung des Fertigungsstandortes Mailand.
- 1978
- Einweihung des Forschung & Entwicklungszentrums in Fornaci di Barga (LU).
- 1979
- Gründung der Tochtergesellschaft LIME-Officine Meccaniche (Limestre Pistoiese, PT).
- 1980
- Schließung der Drahtzugproduktion in Avellino und Eingliederung der Italrame S.p.A in die Metalrame S.p.A, die die Fertigung von Walzdraht fortsetzt. Im Nachhinein werden die Anteile an der neuen Metalrame S.p.A. und Ceip S.p.A. in eine neue Gesellschaft mit dem Namen Conduttori Sud S.p.A zusammengeführt, gegründet mit einem 50% Anteil der Cavi Pirelli S.p.A.
- 1981
- SMI-Española wird zum Tochterunternehmen der La Metalli Industriali S.p.A.
- 1982/83
- Veräußerung der CEIP Aktivitäten und Neugründung der Tochtergesellschaft Metalrame Tranciati S.r.l. (Marcianise, Avellino) für die Produktion von Münzrohlingen.
- 1984
- Gründung der 50-prozentigen Tochtergesellschaft Maionchi-La Metalli Industriale/DMS S.p.A. (San Giuliano Terme, Pisa) für die Produktion von Gewehrpatronen. Im selben Jahr findet der Verkauf der SMI-Hellas S.r.l. statt.

- 1985/86
- Veräußerung der Fertigung für Schrauben und metallische Kleinteile im Werk in Limestre Pistoiese und Eröffnung der Tranciati Sud S.p.A., ein Schneidzenter am Standort Marcianise (AV).
- 1986
- La Metalli Industriale S.p.A. ändert ihren Unternehmensnamen in LMI-La Metalli Industriale S.p.A.
- 1987
- Durch eine Vereinbarung zwischen SMI und Péchiney, erwirbt die LMI-La Metalli Industriale S.p.A. 100% der Tréfimétaux SA, dem französischen Marktführer für Halbfertigwaren aus Kupfer und Kupferlegierungen. Am Ende des Jahres ändert die LMI-La Metalli Industriale S.p.A. ihren Unternehmensnamen in Europa Metalli-LMI S.p.A.

Durch die Europa Metalli-LMI S.p.A., übernimmt SMI 90% der Anteile an der spanischen Gesellschaft SIA - Sociedad Industrial Asturiana von der Banco de Bilbao y Vizcaya.
- 1988
- Veräußerung der Anteile an der SMI Española S.A.
- 1989
- Veräußerung der Maionchi-La Metalli Industriale/DMS S.p.A.
- 1990
- Europa Metalli-LMI S.p.A. erwirbt von MAN 76,9% der Anteile an der KM-kabelmetal, dem deutschen Marktführer für Halbfertigerzeugnisse aus Kupfer und Kupferlegierungen.
Schließung des Werkes Casarza Ligure (GE). Die Produktion von Kupferrohren wird in das Werk in Serravalle Scrivia (AL) und an andere Gesellschaften der Gruppe verlagert.
Europa Metalli-LMI S.p.A. verkauft Metalrame S.p.A. und seine Anlagen in Avellino an die belgische Gruppe Union Minière S.A. (heute Umicore).
Zu Beginn der Neunziger Veräußerung der Tochtergesellschaften Metalrame Tranciati S.r.l. und Tranciati Sud S.p.A. - 1991
- Europa Metalli-L.M.I S.p.A. führt alle Produktionsaktivitäten des Verteidigungssektors und der Munitionsherstellung in einem neuen Unternehmen zusammen, Europa Metalli-Sezione Difesa SE.DI S.p.A. (Campo Tizzoro, PT).
- 1992
- Schließung des Werkes Villa Carcina (BS). Die Produktion von Walzmaterial aus Kupfer und Kupferlegierungen wird auf die Werke Fornaci di Barga (LU) und Campo Tizzoro (PT) verteilt.
- 1995
- Im Rahmen eines enormen Umstrukturierungsplans der GIM-SMI Gruppe führt die Europa Metalli-LMI S.p.A. alle ihre industriellen Aktivitäten in einem neuen Unternehmen mit dem Namen Europa Metalli S.p.A. zusammen. Gleichzeitig verschmilzt die Europa Metalli-LMI S.p.A. mit der SMI S.p.A. und die neue Gesellschaft, Europa Metalli S.p.A., wird 100%ige Tochter der neuen europäischen Unternehmenseinheit KME Germany AG, kurz KME.
- 1997/98
- Schließung des Werkes in Brescia. Die Produktionskapazitäten werden nach Serravalle Scrivia (AL) und an andere Standorte der KME Gruppe verlagert.
- 1998
- Die Tochtergesellschaft LIME-Officine Meccaniche (Limestre Pistoiese) verschmilzt mit der Europa Metalli S.p.A.

- 2004
- Auf Grund eines Vertrages der SMI Gruppe, geht der Bereich Supraleiter der Europa Metalli in Fornaci di Barga an die Finnischen Outokumpu Gruppe. Diese Übernahme ist Teil eines größeren Aktivitätentausches der beiden Gruppen.
- 2006
- Schließung des Standortes Campo Tizzoro (Pistoia) und Verlagerung der Produktion von Walzmaterial an den Standort Fornaci di Barga (Lucca) und zu den anderen Konzerngesellschaften.
- 2007
- Um die Integration der verschiedenen Konzerngesellschaften zu stärken, beschließt KME Group (ehemals SMI) die einheitliche Firmierung aller Tochterunternehmen unter dem Namen KME®. Im Zuge dessen wird Europa Metalli S.p.A. am 1. Mai 2007 in KME Italy S.p.A. umbenannt.
Die Geschichte der KME Group
Die Entwicklungsetappen von KME können auf den Seiten über die Geschichte der Gruppe nachverfolgt werden.
