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WICU®- ROHR HILFT BEI DER SICHEREN INSTALLATION ERDVERLEGTER LEITUNGEN


Gasinstallationen hinterlassen sehr häufig eine leichte Verunsicherung. Egal ob der SHK-Fachhandwerker sich nach der Installation noch Gedanken um die gelungene Dichtigkeit macht oder ob der Bauherr ein etwas mulmiges Gefühl verspürt, weil das explosive Medium quer durch sein Eigentum geleitet wird. Doch solche Ängste sind bei einer fachgerechten Verlegung mit DIN-zugelassenen Materialien unbegründet. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Leitung im Inneren des Hauses oder - wie im Nachgang thematisiert - im Erdreich verlegt wird.

Die Verlegung von Gasleitungen sollte nie zur Routine werden. Denn die Folgen können verheerend sein, wie zahlreiche Pressemeldungen bestätigen. Oft sind Unfälle in Verbindung mit austretendem Gas auf unsachgemäße Handhabung durch die Endverbraucher oder auf Verarbeitungsfehler des Installateurs zurückzuführen. Gerade der Umgang mit Gasen ist aufgrund der hohen Explosionsgefahr nichts für Laien. Doch auch SHK-Fachhandwerker müssen die Richtlinien kennen. Speziell die Verlegung im Erdreich ist mit einigen Besonderheiten verbunden. Beispielsweise ist die Gasleitung im Idealfall auf kürzestem Wege zur Verbrauchsstelle zu führen. Erdverlegte Flüssiggasleitungen müssen nach TRF eine Mindestüberdeckung von 60 cm haben. Sie dürfen nicht in Humus- oder Schlackenerde verlegt werden, sondern sind allseitig mindestens 10 cm in Sand zu betten. Es muss sichergestellt sein, dass sie sowohl durch mechanische Belastung nicht beschädigt werden können als auch nicht überbaut werden dürfen. Der Abstand zu Elektroleitungen muss mindestens 80 cm betragen, bei geschützter Verlegung, z.B. unter Abdecksteinen, sowie zu Steuer- und Fernmeldeeinrichtungen kann dieser Abstand auf 30 cm verringert werden. Die Lage der Leitungen muss durch dauerhafte Hinweisschilder gekennzeichnet oder in einem maßstäblichen Rohrnetzplan aufgezeichnet sein. Um bei Tiefbauarbeiten vorzuwarnen, ist ca. 30 cm oberhalb der Gasleitung ein Gas/Trassenband zu verlegen. Somit ist frühzeitig zu erkennen, welche Leitung installiert ist, bevor es zu einer Beschädigung kommen kann.

Das Thema Korrosion ist ebenfalls zu berücksichtigen. Hierzu müsste eigentlich der Boden bewertet werden. Doch welcher SHK-ler hat darüber Kenntnis? Deshalb sollte man immer von korrosiven Böden ausgehen. Ummanteltes Kupferrohr - wie das WICU®-Markenkupferrohr aus dem Hause KME - hat hier klar die Nase vorn. Ausgestattet mit einem PVC-Stegmantel liefert es den nötigen Schutz. Gegenüber PE-Rohren ergibt sich noch ein weiterer Vorteil: Aus brandschutztechnischen Gründen ist es unzulässig Kunststoffrohre bis ins Haus zu führen. Innerhalb einer speziellen Hausanschlusskombination oder vor dem Gebäude muss ein Werkstoffwechsel auf metallenes Rohr erfolgen. WICU®-Rohr mit PVC-Stegmantel hingegen darf bis ins Gebäude eingeführt werden. Allerdings muss auch hierbei ein Mantelrohr verwendet werden. Dieses muss eine gas- und wasserdichte Schließung, sowohl zur Gasleitung als auch zum Mauerwerk ermöglichen. Um diese sauber zu realisieren, ist die Verwendung von handelsüblichen Mauerdurchführungen ratsam.

Hier zu lesen sind nur einige Vorgaben, die bei der Erdverlegung von Gasleitungen beachtet werden müssen. Dadurch wird zum einen klar, dass Routine oder ein Laie in diesem Bereich nichts zu suchen hat. Zum anderen ist zu erkennen, dass der Werkstoff Kupfer als Alternative zu anderen Werkstoffen wertvolle Vorteile bietet. Mit einem Reinheitsgrad von mindestens 99,9% und dem patentierten Herstellungsverfahren sind die Rohre von KME haltbar, langlebig und gasdicht. Das WICU®-Rohr wird zudem werksseitig mit einer Kunststoffummantelung ausgerüstet. Es eignet sich deshalb auch für erdverlegte Außenleitungen. Um das Rohrsystem optisch als Gasleitung zu deklarieren, ist das WICU®-Rohr auch mit einem gelben Kunststoffmantel erhältlich. "Wir können mit unserem WICU®-Rohr dem Fachhandwerker ein hohes Maß an Qualität liefern, mit der er - die fachgerechte Installation vorausgesetzt - seiner Kundschaft ein Höchstmaß an Sicherheit im Bereich von Gasanlagen bieten kann", so Frank Dettmer, Leiter der technischen Kundenberatung "Haustechnik" bei KME.

Angeboten wird das in zwei Ausführungen erhältliche Kupferrohr in allen gängigen Dimensionen, ob als Stangenware (hart) in 5-m-Längen oder als Ring (weich) in 25 oder 50 m. Nahezu sämtliche in der Hausinstallationstechnik üblichen Verbindungstechniken können genutzt werden, was bei der Verarbeitung vor Ort eine hohe Flexibilität gewährleistet. Ob Hartlöten, Pressen, Schweißen, Klemmen oder Stecken, der Fachhandwerker hat die freie Wahl. Zudem lassen sich die WICU®-Kupferrohre ausgezeichnet kalt biegen, was auf der Baustelle eine zusätzliche Vereinfachung bedeutet. So wird die Gasinstallation sicher und Hausherr sowie Installateur können ruhig schlafen.


Kontakt: info-rohre@kme.com


KME - Engineering Copper Solutions
WICU®